Seite 8 – Die digitale Schleuse im analogen Druck
Die Rückseite eines Exposés wird oft unterschätzt. Viele sehen dort nur Impressum, Logo, Kontaktangaben und vielleicht einen QR-Code. In der immoSoR-Norm ist Seite 8 mehr: Sie ist der Anschluss an den digitalen Vermittlungsweg. In Teil 6 unserer Serie zeigen wir, warum das gedruckte Exposé nicht auf Papier endet.
Der QR-Code ist keine Dekoration
Der QR-Code auf Seite 8 ist kein grafisches Zeichen. Er ist der Übergang vom gedruckten Exposé in den geordneten digitalen Nachweisweg.
Der QR-Code auf Seite 8 ist keine reine Optik.
Er ist kein Zeichen dafür, dass das Exposé technisch aufgeladen wurde.
Er hat eine konkrete Aufgabe.
Er führt den Leser von der gedruckten Broschüre in einen geordneten digitalen Bereich.
Dort können Informationen geführt werden, die sich ändern können oder die nicht dauerhaft in den Druck gehören.
In die digitale Schleuse gehören zum Beispiel:
» Preisstand
» Preis-Einblatt
» Widerrufsbelehrung
» Einwilligungen
» Exposé-Fassung
» Nachträge
» ergänzende Unterlagen
» Zeitstempel
» Zustellweg
» Kontaktspur
Der QR-Code darf deshalb nicht irgendwohin führen.
Nicht so:
» Nicht zu einer allgemeinen Webseite.
» Nicht zu einer losen PDF-Datei.
» Nicht zu einem unbenannten Ordner.
» Nicht zu einer Datei, die später still ausgetauscht wird.
Er muss in einen geordneten Bereich führen. Dieser Bereich muss zum Objekt passen. Er muss zur Fassung passen. Er muss den geltenden Stand nachvollziehbar machen.
Erst dann ist der QR-Code eine digitale Schleuse.
Inhaltsverzeichnis Seite 8 – Die digitale Schleuse im analogen Druck
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