System - Segmentfeld IV / Monochrom
System - Segmentfeld IV / Monochrom (2024) verdichtet die Segmentlogik zu einer präzisen Schwarz-Weiß-Struktur. Kreis, Raster und modulare Felder bilden ein klares System, das durch minimale Störungen geöffnet wird. Das Werk zeigt Ordnung als konzentriertes, nicht vollständig geschlossenes Gefüge.
Werk-Identifikation (Stammdaten)
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Haupt-Titel |
System - Segmentfeld III / Primär |
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WV-Nummer |
AB-2024-CON-083 |
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Entstehungsjahr |
2024 |
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Technik / Medium |
Handgearbeitetes Bildmotiv (analoge Setzung), als feiner, matter Fine-Art-Print auf hochwertigem Photokarton reproduziert. |
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Format / Maße |
Motiv: 20 × 20 cm, gerahmt unter Passepartout: 30 × 30 cm. |
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Status |
Auflage nicht limitiert, datiert und handsigniert. |
Kurzbeschreibung
System - Segmentfeld IV / Monochrom verdichtet die zuvor eingeführte Segmentlogik zu einer präzisen, reduzierten Schwarz-Weiß-Komposition. Während farbige Differenzierungen entfallen, tritt die Struktur selbst in den Vordergrund. Das Werk operiert mit einem zentral segmentierten Kreis, umgeben von modularen Feldern, Linienstrukturen und Rasterflächen. Neu hinzu treten punktuelle, sternartige Markierungen, die innerhalb der klaren Geometrie als minimale Störungen oder Signale erscheinen. Die Arbeit verschiebt damit die Wahrnehmung von Systemen: von klar lesbaren Strukturen hin zu einem Feld, das trotz Ordnung kleine, irritierende Einschlüsse trägt.
Konzept und Relevanz
Dieses Werk markiert eine präzise Verschiebung innerhalb der Serie: Die Farbe wird vollständig zurückgenommen, wodurch die Struktur als primäres Ausdrucksmittel hervortritt. Gleichzeitig wird die Systemlogik subtil irritiert: Die sternartigen Markierungen wirken wie Einschlüsse, Signale oder Störungen innerhalb eines ansonsten klar definierten Gefüges. Das Werk operiert mit Segmentierung, Modularität und punktueller Irritation. Die Ordnung bleibt bestehen, wird jedoch nicht mehr als vollständig geschlossen erfahrbar. Thematisch verhandelt das Werk Systeme unter Einfluss minimaler Abweichungen, Stabilität versus Durchlässigkeit und Struktur als offenes Gefüge.
Zuordnung der Stilrichtung
Kategorien: abstrakte Kunst, konstruktive Kunst, konzeptuelle Systemästhetik.
Strömungen: Geometrische Statik (erweitert / Systemlogik).
Platzierungsvorschlag
Dieses Werk besitzt eine starke, konzentrierte Wirkung mit klarer Schwarz-Weiß-Grafik, präziser Komposition und subtiler, konzeptueller Erweiterung. Besonders geeignet für Sammler, die reduzierte Bildsprachen bevorzugen, grafische Klarheit schätzen und konzeptuelle Nuancen in scheinbar einfachen Strukturen erkennen. Geeignet als ruhiges, fokussiertes Einzelwerk, Ergänzung zu farbigen Arbeiten der Serie oder als Teil einer seriellen Hängung mit steigender Komplexität.
Interpretation und Bedeutung
Die Komposition ist streng organisiert und gleichzeitig fein differenziert. Im Zentrum steht ein segmentierter Kreis mit Aufteilung in schwarze und weiße Segmente sowie radialer Gliederung. Umgeben wird er von einer modularen Feldstruktur mit rechteckigen und quadratischen Zonen unterschiedlicher Rasterdichten. Lineare Elemente und ergänzende Formen wie ein schwarzer Kreis, ein konzentrisches Zielscheibenmotiv und kleine Kreisformen strukturieren das Bildfeld. Besondere Elemente sind sternartige Einschlüsse, die als punktuelle Irritation erscheinen. Es entsteht der Eindruck eines kodierten, aber nicht vollständig stabilen Systems.
Technik und Material
Handgearbeitetes Bildmotiv (analoge Setzung), als feiner, matter Fine-Art-Print auf hochwertigem Photokarton reproduziert. Präsentation unter Passepartout im Rahmen. Die matte Oberfläche reduziert Reflexion und unterstützt die Wahrnehmung der Schichtung sowie der materiellen Bildtiefe.
Historischer Kontext und Einfluss
Anknüpfung an konstruktive Moderne und Bauhaus, erweitert um eine zeitgenössische Reflexion von System, Störung und Offenheit.
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