System - Orthogonalfeld I

System - Orthogonalfeld I (2024) überführt die zuvor zirkuläre Systemlogik in ein klares, orthogonales Gefüge. Kreis, Linien und Module treten in ein strukturiertes Verhältnis. Das Werk zeigt Ordnung als konstruktiven Eingriff und das Zusammenspiel von Bewegung und stabiler Struktur.

Apr 16, 2026 - 14:53
Apr 16, 2026 - 14:53
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Werk-Identifikation (Stammdaten)

Haupt-Titel

System - Orthogonalfeld I

WV-Nummer

AB-2024-CON-071

Entstehungsjahr

2024

Technik / Medium

Handgearbeitetes Bildmotiv (analoge Setzung), hochwertig auf Photokarton reproduziert und matt kaschiert.

Format / Maße

Motiv: 20 × 20 cm, gerahmt unter Passepartout: 30 × 30 cm.

Status

Auflage nicht limitiert, datiert und handsigniert.

Kurzbeschreibung

System - Orthogonalfeld I verschiebt die bislang kreisdominierte Systemlogik der Serie in ein klar strukturiertes, orthogonales Gefüge. Während frühere Arbeiten zirkuläre Umläufe und relationale Felder betonen, wird hier ein System sichtbar, das sich aus rechtwinkligen Ordnungen, Achsen und modularen Einheiten aufbaut. Der Kreis bleibt als Referenz bestehen, verliert jedoch seine Dominanz zugunsten einer strengeren, architektonisch gedachten Bildstruktur. Das Werk erscheint wie ein Plan, der sich zwischen organischer Form und konstruktiver Disziplin bewegt - ein System, das sich nicht mehr ausschließlich entfaltet, sondern gezielt organisiert.

Konzept und Relevanz

Das Werk thematisiert die Übersetzung von Bewegung in Struktur und Ordnung als konstruktiver Eingriff. Es verhandelt das Verhältnis von organischer und technischer Form. Der Kreis wird in ein lineares Ordnungssystem integriert, wodurch ein Spannungsfeld zwischen Bewegung (Kreis) und Struktur (Raster / Orthogonalität) entsteht. Die Linienbündel und rechteckigen Felder wirken wie strukturierende Kräfte, die das zuvor fließende System in feste Bahnen lenken.

Zuordnung der Stilrichtung

Kategorien: abstrakte Kunst, konstruktive Kunst, konzeptuelle Systemästhetik.

Strömungen: Geometrische Statik (erweitert / Systemlogik).

Platzierungsvorschlag

System - Orthogonalfeld I besitzt eine klare, starke Präsenz und eine hohe formale Disziplin. Es bietet eine ausgeprägte grafische Klarheit und eine strukturierte, ruhige Bildwirkung. Besonders interessant für Sammler, die reduzierte, konstruktive Bildsprachen bevorzugen und architektonische Kompositionen schätzen. Geeignet als ruhiges, konzentriertes Einzelwerk, als strukturierendes Element innerhalb einer Serie oder als Gegenpol zu dynamischeren, zirkulären Arbeiten.

Interpretation und Bedeutung

Die Komposition basiert auf einem übergeordneten quadratischen Feld mit klarer innerer Gliederung. Ein großer Kreis ist in vertikale und horizontale Segmente geteilt, ergänzt durch Halbkreisflächen als visuelle Gegengewichte. Schnittlinien überführen den Kreis in orthogonale Beziehungen. Die lineare Ordnung wird durch parallel geführte Linienbündel, Achsen und eine klare Rasterlogik getragen. Geometrische Module wie rechteckige Felder und kleine Kreisformen fungieren als Markierungen. Das Werk zeigt, dass Systeme Stabilität gewinnen, wenn Bewegung in Struktur überführt wird.

Technik und Material

Handgearbeitetes Bildmotiv (analoge Setzung), als feiner, matter Fine-Art-Print auf hochwertigem Photokarton reproduziert. Präsentation unter Passepartout im Rahmen. Die matte Oberfläche reduziert Reflexion und unterstützt die Wahrnehmung der Schichtung sowie der materiellen Bildtiefe.

Historischer Kontext und Einfluss

Anknüpfung an Bauhaus, Konstruktivismus und konkrete Kunst, erweitert um eine systemische, zeitgenössische Bildauffassung.

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