Die Kern-Doppelseite – wo das Exposé prüffähig wird
In der Mitte des Exposés darf nichts verschwinden. Nicht der Grundriss. Nicht die Zahlenkette. Nicht die Flächenmatrix. Und schon gar nicht die Quelle einer Zahl. In Teil 4 unserer Serie zeigen wir, warum Seite 4 und 5 das technische Herzstück des 8-Seiten-Exposés bilden.
Seite 4: Die Raumgeometrie
Auf Seite 4 steht der Grundriss im Mittelpunkt – nicht als Dekoration, sondern als Arbeitsgrundriss. Er ist die Landkarte des Objekts und zeigt, was ein Foto nur begrenzt leisten kann: die exakte Lage der Räume, ihre Verbindungen, ihre Proportionen, ihre Ausrichtung und ihren funktionalen Zusammenhang.
Während ein Foto die Perspektive, das Licht und die Atmosphäre einfängt, liefert der Grundriss die Ordnung, die Lage und das Maß. Beides gehört untrennbar zusammen, erfüllt aber völlig unterschiedliche Aufgaben. Deshalb darf der Grundriss auf Seite 4 nicht zu klein, nicht zu weich und nicht zu dekorativ angelegt sein; er muss absolut lesbar bleiben. Der Leser soll ohne Mühe erkennen können, welche Räume vorhanden sind, wo die Eingänge liegen und wie die Geschosse zueinander gehören. Auch die Raumbezeichnungen müssen sachlich stimmen, die Maßangaben sinnvoll platziert sein und die gezeigten Fotos müssen sich im Plan logisch wiederfinden.
Inhaltsverzeichnis Die Kern-Doppelseite – wo das Exposé prüffähig wird
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