Die Grundidee der immoSoR-Norm – Acht Seiten, eine feste Funktion
Ein Exposé wird nicht sicherer, wenn jede Fassung neu erfunden wird. Es wird sicherer, wenn wiederkehrende Angaben einen festen Platz bekommen. Genau dafür braucht die Werkstatt ein Raster. In Teil 2 unserer Serie zeigen wir, warum Wiederholung keine Einschränkung ist, sondern Ordnung schafft.
Gleiches Raster, unterschiedliche Objekte
Eine Sorge liegt nahe.
Wird durch ein festes Raster nicht jedes Exposé gleich? Nein.
Ein Raster macht nicht den Charakter des Objekts gleich. Es ordnet die Arbeit. Auch in der Architektur gibt es Grundregeln. Türen brauchen eine Höhe. Treppen brauchen ein Maß. Fenster brauchen eine Lage. Trotzdem sieht nicht jedes Haus gleich aus.
So ist es auch beim Exposé. Das Raster gibt die Seitenfolge vor. Aber die Bilder, die Raumführung, die Sprache, die Details und die Gewichtung entstehen aus dem jeweiligen Objekt.
Ein Stadthaus wird anders dokumentiert als ein Bungalow. Eine Eigentumswohnung wird anders erfasst als ein landwirtschaftlicher Betrieb. Ein Neubauprojekt wird anders dargestellt als ein Altbau mit dokumentierter Geschichte.
Das Raster nimmt diese Unterschiede nicht weg. Es sorgt nur dafür, dass der Leser sich nicht verliert.
Das Raster ist der Rahmen. Das Objekt bleibt das Bild.
Inhaltsverzeichnis Die Grundidee der immoSoR-Norm – Acht Seiten, eine feste Funktion
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