Die Grundidee der immoSoR-Norm – Acht Seiten, eine feste Funktion
Ein Exposé wird nicht sicherer, wenn jede Fassung neu erfunden wird. Es wird sicherer, wenn wiederkehrende Angaben einen festen Platz bekommen. Genau dafür braucht die Werkstatt ein Raster. In Teil 2 unserer Serie zeigen wir, warum Wiederholung keine Einschränkung ist, sondern Ordnung schafft.
Vom freien Entwurf zur verlässlichen Produktion
Ohne feste Ordnung entsteht bei jedem Mandat eine neue Diskussion.
Kommt der Grundriss nach vorn oder nach hinten? Wie groß werden die Bilder gesetzt? Wo stehen die Flächen? Wohin gehört der Energieausweis? Wo führt der QR-Code hin? Wie werden Preisänderungen abgebildet? Was passiert mit offenen Angaben?
Diese Fragen sind berechtigt. Aber sie dürfen nicht bei jedem Projekt von vorn beginnen. Sonst verbraucht die Werkstatt ihre Kraft an der falschen Stelle.
Die immoSoR-Norm nimmt diese Grundentscheidungen vorweg. Sie legt fest, wo die wiederkehrenden Bausteine ihren Platz haben. Dadurch wird die Produktion ruhiger. Der Satz wird sicherer. Die Prüfung wird leichter. Die Freigabe wird klarer.
Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Menschen zusammenarbeiten. Der Makler liefert Unterlagen. Die Werkstatt setzt die Fassung. Der Fotograf bringt die Bildfolge. Der Eigentümer reicht Angaben nach. Das System führt Kontakte. Die digitale Schleuse verbindet den gedruckten Stand mit dem weiteren Vermittlungsweg.
Je mehr Beteiligte es gibt, desto wichtiger wird die gemeinsame Ordnung. Ein Raster ist dann nicht nur eine Gestaltungsfrage. Es ist eine Verständigungsgrundlage.
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