Die Außenflanken - Warum Seite 1 bis 3 überzeugen dürfen
Auch ein prüffähiges Exposé darf schön sein. Es darf Atmosphäre zeigen, Licht führen und den ersten Blick öffnen. Entscheidend ist nur: Die Emotion muss aus dem Objekt kommen, nicht aus einer Behauptung. In Teil 3 unserer Serie zeigen wir, warum die Seiten 1 bis 3 verkaufen dürfen, ohne die spätere Prüfung zu verdrängen.
Der Blick des Fotografen und der Blick der Werkstatt
Für die Außenflanken braucht es zwei Blicke. Der Fotograf sucht den Moment. Die Werkstatt sucht die Ordnung.
Der Fotograf achtet auf Licht, Perspektive, Höhe, Blickachse und Atmosphäre. Er entscheidet, wann ein Raum seine beste Wirkung zeigt. Er sieht, ob eine Fassade morgens oder abends besser lesbar ist. Er erkennt, ob ein Garten aus der Nähe oder aus dem Wohnraum heraus verständlicher wirkt.
Die Werkstatt fragt danach, welche Aufgabe das Bild im Exposé übernimmt. Ist es das Titelbild? Führt es in das Objekt? Zeigt es den Hauptwohnraum? Erklärt es eine Verbindung? Ergänzt es später den Grundriss? Oder ist es nur ein gutes Einzelbild?
Beide Blicke sind wichtig. Ein Exposé braucht gute Bilder. Aber es braucht auch die richtige Reihenfolge dieser Bilder. Die Fotografie öffnet den Moment. Die Werkstatt ordnet diesen Moment in die Seitenfolge ein. So entsteht aus Bildern eine Bildführung. Nicht einfach eine Sammlung gelungener Aufnahmen.
Inhaltsverzeichnis Die Außenflanken - Warum Seite 1 bis 3 überzeugen dürfen
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