Die Außenflanken - Warum Seite 1 bis 3 überzeugen dürfen
Auch ein prüffähiges Exposé darf schön sein. Es darf Atmosphäre zeigen, Licht führen und den ersten Blick öffnen. Entscheidend ist nur: Die Emotion muss aus dem Objekt kommen, nicht aus einer Behauptung. In Teil 3 unserer Serie zeigen wir, warum die Seiten 1 bis 3 verkaufen dürfen, ohne die spätere Prüfung zu verdrängen.
Warum weniger auf dem Cover mehr ist
Ein häufiger Fehler entsteht aus Unsicherheit. Man möchte auf der ersten Seite möglichst viel zeigen. Also kommen mehrere Bilder auf das Cover. Dazu der Preis. Dazu die Wohnfläche. Dazu ein kurzer Abschnitt Fließtext. Dazu die Courtage. Dazu ein Energiekennwert. Dazu ein Logo, ein Siegel oder ein QR-Code.
Auf dem Papier wirkt das zunächst vollständig. Aber der erste Blick wird schwächer. Der Leser sieht nicht mehr das Objekt. Er sieht eine Ansammlung von Informationen. Das Auge findet keinen Halt. Die Seite hat keine klare Aufgabe mehr. Das Cover verliert seine Ruhe.
Seite 1 muss nicht beweisen, dass die Werkstatt alles weiß. Sie muss dem Objekt eine klare Bühne geben. Wer an einer Haustür steht, bekommt auch nicht zuerst den Heizungsplan gezeigt. Er sieht das Objekt, den Zugang, das Licht und den ersten räumlichen Eindruck. Genau diese Rolle übernimmt das Cover. Es öffnet die Tür.
Inhaltsverzeichnis Die Außenflanken - Warum Seite 1 bis 3 überzeugen dürfen
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