Die Ausstattungs- und Nachweisseiten - Ausstattung, Technik und Modernisierung ohne Prosa
„Hochwertig saniert“ klingt gut. Aber was heißt das genau? Wurden Fenster erneuert, die Heizung getauscht, das Bad modernisiert oder nur Oberflächen überarbeitet? In Teil 5 unserer Serie zeigen wir, wie Seite 6 und 7 Qualität sichtbar machen, ohne sie werblich aufzublasen.
Die Sprache der Ausstattungs- und Nachweisseiten
Die Sprache auf Seite 6 und Seite 7 ist anders als auf Seite 2 und Seite 3. Sie ist knapper. Sachlicher. Direkter. Hier braucht es weniger Atmosphäre und mehr Klarheit.
Nicht so:
„Das geschmackvoll ausgestattete Bad fügt sich harmonisch in das hochwertige Gesamtbild des Hauses ein.“
Sondern so:
„Bad modernisiert, 2023. Bodengleiche Dusche, neue Sanitärobjekte, großformatige Fliesen. Rechnung liegt vor.“
Das ist weniger weich. Aber besser lesbar. Der Leser erfährt, was gemacht wurde. Er bekommt keine Stimmung, sondern Information. Und genau das ist an dieser Stelle richtig.
Die Ausstattungs- und Nachweisseiten dürfen ruhig klingen wie eine geordnete Werkstattnotiz. Sie müssen nicht poetisch sein. Sie müssen sauber sein.
Gute Verben sind:
» erneuert
» ausgetauscht
» modernisiert
» gedämmt
» instand gesetzt
» eingebaut
» nachgerüstet
» geprüft
» nachgewiesen
» dokumentiert
Diese Verben zeigen Arbeit. Und sie halten die Angaben konkret.
Inhaltsverzeichnis Die Ausstattungs- und Nachweisseiten - Ausstattung, Technik und Modernisierung ohne Prosa
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