Fernerland (2024)

Der Wanderer mit seinem einzigen Thaler durchstreift unermüdlich Wälder, Städte und Wüsten, lernt von Menschen und Geschichten, teilt Freude und Hilfsbereitschaft, während sein Herz reich an Mitgefühl bleibt - Spüre deinen Puls.

Mar 14, 2024 - 12:05
Mar 14, 2024 - 12:07
 0

 

So braucht der kleine Bube, keine Wechselstube.

Zieht er von Land zu Land, den Thaler aus der Hand.

Durch Wälder, über Meere, zu fremden Sitten, schwere,

Findet er in jedem Ort, ein freundliches Wort.

 

Mit jedem Schritt auf Erden, lernt er mehr Bürger werden,

Von Städten, groß und klein, will Teil dieser Welt er sein.

Sein Thaler, kaum noch glänzend, in der Tasche tänzelnd,

Lebt Geschichten, ist am Lachen – wird so nie erwachsen.

 

So wandert unser Knabe, durch Wüsten, über Grabe,

Erfährt von alter Zunft, von Heldentum und Kunst.

Im Dämmerlicht der Städte, wo Geschichte ihre Fäden spinnt,

Begegnet er den Seelen, die ihm ihre Träume zählen.

 

Er trägt nicht viel bei sich, doch sein Herz ist reich und frisch.

In jedem Land, bei jeder Rast, teilt er sein Lachen, teilt seine Last.

Und unter fremden Sternen, lernt er das Leben zu begehren,

Sein kleiner Thaler, still und leise, führt ihn durch die Reise.

 

#Gedanken des Künstlers in bildlicher Form

Zu »Fernerland« (2024)

Der Wanderer durchstreift die Welt ohne die Notwendigkeit, sein Geld zu wechseln. Sein einziger Begleiter ist ein einfacher Thaler, den er fest in seiner Hand hält, während er von einem Ort zum nächsten zieht. Ob durch dichte Wälder, über unruhige Meere oder inmitten fremder Kulturen und Herausforderungen, überall begegnet er Menschen mit einem freundlichen Wort, das ihm wie ein Sonnenstrahl in dunklen Zeiten erscheint.

Mit jedem Schritt, den er setzt, sammelt er Erfahrungen und lernt aus den Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und Orten. Er sehnt sich danach, Teil der Welt zu sein, die ihn umgibt, und fühlt sich in großen Städten genauso wohl wie in kleinen Dörfern. Sein Thaler mag im Laufe der Zeit an Glanz verlieren, aber sein Geist bleibt unerschütterlich, voller kindlicher Freude und ungebremster Neugier auf die Welt.

Während er durch öde Wüsten wandert und über vergessene Gräber schreitet, saugt er die Geschichten vergangener Zeiten auf, lernt von der Weisheit alter Traditionen, von mutigen Helden und zeitloser Kunst. In den schattigen Gassen alter Städte, wo die Vergangenheit noch lebendig zu sein scheint, trifft er auf Menschen, deren Seelen mit den Fäden der Geschichte verwoben sind, und lauscht ihren Erzählungen von vergangenen Träumen und Hoffnungen.

Obwohl er nur wenig materiellen Besitz bei sich trägt, ist sein Herz reich an Mitgefühl und Großzügigkeit. An jedem Rastplatz teilt er sein Lachen und seine Hilfe mit anderen Wanderern auf ihrem eigenen Weg. Unter dem funkelnden Himmel, der von fremden Sternen übersät ist, lernt er, das Leben in all seinen Facetten zu schätzen und zu lieben. Und so führt ihn sein bescheidener Thaler, still und unaufdringlich, auf seiner unendlichen Reise durch die Wunder dieser Welt.

Wie ist Ihre Reaktion?

like

dislike

love

funny

angry

sad

wow